Struktur

Der BDA folgt in seinem föderalen Aufbau der Struktur der Bundesrepublik Deutschland. In den 16 Bundesländern bestehen selbständige Landesverbände als eingetragene Vereine, die Mitglied im Bundesverband mit dem Bundessekretariat in Berlin sind. Ihnen gehören etwa 5.000 ordentliche und etwa 500 außerordentliche Mitglieder an.

Die Struktur des BDA

Präsidium
Das Präsidium ist ein gesamtverantwortliches Gremium, das sich aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten und weiteren fünf Präsidiumsmitgliedern zusammensetzt.
Das Präsidium übernimmt in einem föderalen Verständnis die Koordination landesübergreifender Aktivitäten der Landesverbände und deren bundespolitische und internationale Interessenvertretung sowie die Erarbeitung einheitlicher berufspolitischer Standpunkte.

Bundesvorstand
Der Bundesvorstand, bestehend aus den Landesvorsitzenden und jeweils einem Beisitzer sowie dem Präsidium, entscheidet in allen Grundsatzfragen des Bundesverbandes und beschließt Inhalte und Leitlinien der BDA-Politik.
Satzungsgemäß nimmt der Bundesvorstand weitergehend Aufgaben wie die Bewilligung der Tätigkeitsberichte des Präsidiums, der Bundesgeschäftsstelle und der Rechnungsprüfer sowie des Haushaltsplans wahr und entscheidet über die Einberufung und Finanzierung von Arbeitskreisen sowie die Vergabe von projektbezogenen Mitteln, um die sich Mitglieder auf allen Verbandsebenen bewerben können.
Der Bundesvorstand fungiert schließlich auch das Wahlgremium für das BDA-Präsidium und bildet die Mitgliederversammlung im Sinne des Vereinsrechts.

Arbeitskreise
Mitglied eines Arbeitskreises kann jedes ordentliche und außerordentliche Mitglied des Bundesverbandes und der Landesverbände werden. Zur Mitarbeit aufgefordert werden können ferner andere Persönlichkeiten, die auf Arbeitsgebieten des Arbeitskreises tätig sind.

Arbeitskreis Junge Architektinnen und Architekten (AKJAA)
Arbeitskreis Stadtplanung
Arbeitskreis Wettbewerbs- und Verfahrenswesen
Rechtsberatungs- und Honorareinzugsstelle (R+H-Stelle)
Arbeitsgemeinschaft Recht
Arbeitsgemeinschaft Kooperation (KOOP)

BDA-Stiftung

Die BDA-Stiftung für in Not geratene Mitglieder wurde 1933 gegründet. Den Anstoß gab die Überführung des Vermögens des BDA bei dessen Auflösung infolge der Gesetzgebung der Reichskulturkammer am 15. Oktober 1933. Die Stiftung blieb auch bei Neugründung des BDA nach dem Kriege bestehen.

Die BDA-Stiftung unterstützt seit mehr als 70 Jahren im Sinne einer mildtätigen Stiftung bürgerlichen Rechts bedürftige Mitglieder oder deren Angehörige durch monatliche Zuwendungen. Daneben werden sporadisch Sonderzuwendungen und einmalige Hilfen gewährt. Auch bei nicht versicherbaren Katastrophen, wie Hochwasser, Lawinen u.ä., kann ein Darlehen gewährt werden. Die Genehmigung der Unterstützung unterliegt gesetzlichen Richtlinien. Aufsichtsbehörde ist der Senato für Justiz in Berlin. Obwohl die BDA-Stiftung bereits seit Jahrzehnten besteht, sind nicht alle Mitglieder über diese karikative Einrichtung informiert, für die sie monatlich Beiträge entrichten. Die BDA-Stiftung bittet daher, in Not geratene BDA-Mitglieder oder deren Witwen auf die Unterstützungsmöglichkeiten durch die BDA-Stiftung hinzuweisen. Anträge auf Zuwendungen müssen über die Landesverbände an die Stiftung gestellt werden.

Bundesgeschäftsstelle
Die Arbeit des Präsidiums und des Bundesvorstandes wird durch die Bundesgeschäftsstelle unterstützt.

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